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	<title>Presse/Medien &#8211; bundesbauordnung.de</title>
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	<description>Initiative für eine Bundesbauordnung</description>
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	<title>Presse/Medien &#8211; bundesbauordnung.de</title>
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		<title>Koalition für Holzbau konstituiert sich und will öffentliche Debatte vorantreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Eberl-Pacan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 11:03:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIvB]]></category>
		<category><![CDATA[Presse/Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin, 22. November 2021 &#124; In Berlin hat sich die „Koalition für Holzbau“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Koalition für Holzbau versteht sich als Initiative für das nachhaltige Bauen mit Holz und wird von sogenannten Ambassadeure“ angeführt. Die Wissenschaftler, Planer, Architekten und Projektentwickler wollen Gesellschaft und Politik für eine Stärkung des Holzbaus in Deutschland sensibilisieren. „Es &#8230; <p class="link-more"><a href="https://bundesbauordnung.de/koalition-fuer-holzbau-konstituiert-sich-und-will-oeffentliche-debatte-vorantreiben/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Koalition für Holzbau konstituiert sich und will öffentliche Debatte vorantreiben"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 22. November 2021 | <strong>In Berlin hat sich die „Koalition für Holzbau“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Koalition für Holzbau versteht sich als Initiative für das nachhaltige Bauen mit Holz und wird von sogenannten Ambassadeure“ angeführt. Die Wissenschaftler, Planer, Architekten und Projektentwickler wollen Gesellschaft und Politik für eine Stärkung des Holzbaus in Deutschland sensibilisieren.</strong></p>
<p>„Es geht uns darum die politische Akzeptanz zu stärken und die baugesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese nachhaltige Bauweise mehr gefördert wird“, sagte Ambassadeur Lorenz Nagel von der PRIMUS Developments GmbH. Im Zuge der immer stärker eingeforderten ESG Kriterien spielt nach seiner Auffassung das Bauen mit Holz eine entscheidende Schlüsselrolle. Er forderte „mehr Mut“. „Wir brauchen weniger ‚Ja, aber‘, sondern mehr Möglichmacher“, so Nagel weiter. Die Verwaltung müsse sich für das nachhaltige Bauen öffnen.</p>
<p>Unterstützung erhielt Nagel von Marc Böhnke, Architekt Dipl. Ing. von der greeen! architects GmbH. Dieser verwies auf die enormen Ressourcen an Holz in Deutschland. „Wir könnten den gesamten Wohnungsbedarf eines Jahres mit weniger als fünf Prozent des Holzes im deutschen Wald bauen. Das bedeutet nicht, dass wir den Wald dafür abholzen, sondern resilienter für den Klimawandel machen und zugleich negative Monokulturen sinnvoll verarbeiten.“</p>
<p>Die Geschäftsführerin der Tegel Project GmbH, Gudrun Sack, ebenfalls Ambassadeur unterstrich, dass Holz der Baustoff der Zukunft ist. „Wir werden die geplanten 5.000 Wohnungen im Tegel Projekt mit Holz bauen. Damit wird dort das größte Holz-Wohnquartier Europas entstehen.“ Zugleich zeigte sie auf, dass das benötigte Holz für das Quartier aus Berliner Forsten stammen werde. „Berlin kann Vorreiter für den Holzbau werden, die Weichen der Landesbauordnung sind zum Glück richtiggestellt“, betont Sack.</p>
<p>Reinhard Eberl-Pacan, CEO der brandschutz plus GmbH, kritisierte dagegen die Unterschiedlichkeiten der 16 Landesbauordnungen (LBO). „Der Flickenteppich der Landesbauordnungen gestaltet das Bauen mit Holz, insbesondere beim Bauen in die Höhe als eins der größten Hemmnisse. Die Bundes- und Landesregierungen sollten sich klar zum Holzbau bekennen. Ein Lippenbekenntnis, wir wollen mit Holz bauen reicht da nicht aus. Die LBO müssen konkret nachgebessert werden und Holz als Baustoff mit anderen Baumaterialien gleichgestellt werden“, so Eberl-Pacan.</p>
<p>Die Koalition für Holzbau will in den nächsten Monaten nach Amtsantritt der neuen Ampelkoalition auf Bundesebene den intensiven Austausch mit den thematisch verantwortlichen Politikern führen. Auch in die Bundesländer wird sich die Initiative vernetzen. Die Ambassadeure bilden einen interdisziplinären Querschnitt zu den Disziplinen beim Holzbau ab. „Wir werden mit unserer Koalition für Holzbau die nachhaltige Bauweise in Deutschland nicht nur  voranbringen, wir werden auch an den verschiedenen Stellen mit der Expertise der Ambassadeure aufklären“, zeigte sich Initiatorin Sun Jensch von der DAPB &#8211; Deutschen Agentur für Politikberatung sicher.</p>
<p>Die Koalition für Holzbau ist bei der DAPB &#8211; Deutsche Agentur für Politikberatung organisatorisch angesiedelt. Die DAPB als Initialgeber lenkt und koordiniert die Aktivitäten der Ambassadeure und Partnerunternehmen der Koalition für Holzbau. Sie baut somit die Brücke zwischen Politik und Wirtschaft &#8211; in beide Richtungen. Die DAPB hat sich zum Ziel gesetzt, den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu begleiten.</p>
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		<title>Alternative Lösungen für sichere Rettungswege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Eberl-Pacan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 09:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Presse/Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Fachplaner]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein „Dauerbrenner“ der Brandschutz-Diskussion Die Rettung von Menschen – insbesondere bei Bränden – ist Aufgabe der Feuerwehr. Dieser kommt sie tagtäglich mit großem Erfolg nach. In vielen Fällen sind ihr lebensrettenden Einsätze jedoch deutlich erschwert: In Berlin betrifft dies ca. 400 000 Wohnungen (geschätzt 1/5) in oberen Geschossen oder Hinterhäusern. Sie verfügen über keine ausreichende &#8230; <p class="link-more"><a href="https://bundesbauordnung.de/alternative-loesungen-fuer-sichere-rettungswege/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Alternative Lösungen für sichere Rettungswege"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein „Dauerbrenner“ der Brandschutz-Diskussion</h2>
<p>Die Rettung von Menschen – insbesondere bei Bränden – ist Aufgabe der Feuerwehr. Dieser kommt sie tagtäglich mit großem Erfolg nach. In vielen Fällen sind ihr lebensrettenden Einsätze jedoch deutlich erschwert: In Berlin betrifft dies ca. 400 000 Wohnungen (geschätzt 1/5) in oberen Geschossen oder Hinterhäusern. Sie verfügen über keine ausreichende zweiten Rettungswege über Rettungsgeräte der Feuerwehr, die baurechtlich erforderlich sind. Daran &#8222;schuld&#8220; sind meist die historische Blockbebauung mit Seitenflügeln und Quergebäuden, enge (Wohn-)Straßen, parkende Fahrzeuge oder große Straßenbäume.</p>
<h3>Aufstellflächen für die Feuerwehr</h3>
<p>Richtschnur für die Herstellung von Flächen für die Feuerwehr ist eine Richtlinie [1], die historisch auf die 50er und 60er Jahre zurückgeht. Damals war die verkehrsgerechte Stadt das Vorbild für den Städtebau. Dieses Modell hat ausgedient. Bewohner heutiger Städte schätzen eher die kompakten und hoch verdichteten Viertel. Der Abriss von Altbauten zur Auflockerung der Stadtkerne ist „out“, die Nachverdichtung durch Baulückenschließung und Dachaufstockungen ist „in“. Moderner Städtebau und „historische“ Aufstellflächen, das passt nicht zusammen. Wollen wir auf dem Weg des Erhalts und der Nachverdichtung der Städte vorankommen müssen hier Lösungen gefunden werden.</p>
<h3>Sicherheitstreppenraum</h3>
<p>Ansätze dazu gibt es in verschiedenen Bundesländern und Großstädten. Sie bedingen entweder den Einsatz umfangreicher Technik („Modell Hamburg“ mit Druckbelüftungsanlagen) oder einen Wohnflächenverlust bei Neubauten („Modell Berlin“ mit zusätzlichen Schleusen zum Treppenraum). Beides kann bei Neubauten sowohl in der Planung als auch in der Kostenkalkulation rechtzeitig berücksichtigt werden.</p>
<p>Schlechter sieht es bei Altbauten aus. Bestandsmietern kann nicht ein „Stück Wohnung“ für eine zusätzliche Schleuse weggenommen werden. Inzwischen hat der Berliner Senat sein „Modell“ für „Sicherheitstreppenräume“ trotzdem in die VV TB Bln [1] aufgenommen. Alternative Maßnahmen bleiben dadurch außen vor und tausenden Bewohnern Berliner Altbauten werden sinnvolle Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Flucht- und Rettungswege verwehrt.</p>
<p><strong>Lösungen für Bestandsmieter</strong></p>
<p>Statt hemmender Verordnungen sind auch in Berlin intelligente Lösungen gefragt. Sie ermöglichen nicht nur die Schaffung zusätzlicher Dachwohnungen mit ausreichenden Rettungswegen, sondern verbessern zusätzlich die Situation vieler Bewohner in Wohnungen ohne zweiten Rettungsweg.</p>
<p>Treppenräume können z.B. mit einem Differenzdrucksystem (Druckbelüftungsanlage) ausgestatten und damit als Sicherheitstreppenräume für Gebäude unterhalb der Hochhausgrenze ohne Schleuse zugelassen werden. Dieser Sicherheitstreppenraum ist ebenso effektiv, kann aber deutlich besser an Bestandssituationen angepasst werden. Daneben können eine effektive Rauchableitung oder Wasserfeinsprüh–Niederdruckverfahren herangezogen werden.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die Berliner Verordnung zu Sicherheitstreppenräumen hat sich bei Neubauten bewährt. Leider sind dadurch alternative – insbesondere technische – Maßnahmen zur Verbesserung von Treppenräumen oder der Schaffung von Wohnraum in Altbauten ausgeschlossen. Bei verantwortungsbewusster Planung und technisch einwandfreier Umsetzung sind diese Maßnahmen jedoch grundsätzlich als gleichwertig anzusehen.</p>
<p>Reinhard Eberl-Pacan</p>
<p>Vorsitzender des Vorstands</p>
<p>Bundesvereinigung Fachplaner und Sachverständige für den vorbeugenden Brandschutz e.V.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Literatur:</p>
<p>[1] Muster-Richtlinien über Flächen für die Feuerwehr – Fassung Februar 2007 – (zuletzt geändert Oktober 2009)</p>
<p>[2] Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB Bln) vom 19. April 2018 (ABl. S. 2095) zuletzt geändert 6. Februar 2019 Anhang A „Anforderungen an Sicherheitstreppenräume (SiTrR Bln)“</p>
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		<title>Sicherheit durch Einigkeit</title>
		<link>https://bundesbauordnung.de/sicherheit-durch-einigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Eberl-Pacan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 11:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen+]]></category>
		<category><![CDATA[Presse/Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Editorial Bauen+ 3/2020 Liebe Leserin, lieber Leser, als ich diese Zeilen geschrieben habe, gab es in Deutschland 84.818 Infizierte und 1.109 Todesfälle durch eine Krankheit namens COVID-19. Diese Pandemie hat eine weltweite Krise ausgelöst. Erst langsam, doch spätestens seit Mitte März ist sie mit voller Wucht über uns hereingebrochen. Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist &#8230; <p class="link-more"><a href="https://bundesbauordnung.de/sicherheit-durch-einigkeit/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Sicherheit durch Einigkeit"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Editorial <a href="https://tinyurl.com/ty54ryr">Bauen+</a> 3/2020</p>
<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>als ich diese Zeilen geschrieben habe, gab es in Deutschland 84.818 Infizierte und 1.109 Todesfälle durch eine Krankheit namens COVID-19. Diese Pandemie hat eine weltweite Krise ausgelöst. Erst langsam, doch spätestens seit Mitte März ist sie mit voller Wucht über uns hereingebrochen. Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist der Alptraum entweder vorbei oder viel schlimmer geworden. Derzeit ist ein Ende nicht abzusehen.</p>
<p>Architektur- und Planungsbüros können durch eine gezielte Umstellung auf „homeoffice“ und Online-Kommunikation ihre Arbeit weitgehend aufrechterhalten. Doch Gebäude lassen sich nicht nur im „homeoffice“ bauen. Sorgen bereitet deshalb der Fortgang der Projekte und vor allem der Baustellen. Von Verzögerungen oder Stillstand in diesem Bereich würden bald auch die Menschen betroffen sein, die jetzt ihre Arbeit in Sicherheit zu Hause verrichten können.</p>
<p>Nach anfänglichem Wirrwarr hat die Politik in der Krise Fuß gefasst und die Aufgabenstellung begriffen. Sicherheit geht nur durch Einigkeit. Die reflexartigen Ausbrüche von Kirchturmpolitik deutscher Kleinstaaten ist der Überzeugung gewichen, dass Maßnahmen und Zeitfenster abgestimmt werden müssen. Das sollte auch nach der Krise Schule machen. Zuviel an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Baubereich wird der „Kulturhoheit“ der Länder geopfert. Wenn es darum geht, bessere Lösungen zu finden, müssen die Länderfürsten sich auch hier einig werden und aufhören, ihre „Untertanen“ als „Beta-Tester“ zur eigenen Profilierung einzusetzen.</p>
<p>Wie Politik vorangehen und althergebrachte Dinge in Frage stellen muss, erläutert Andreas Otto, Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus für „Bündnis 90/Die Grünen“ im Experteninterview.</p>
<p>In „homeoffice“ ist auch <strong>Bauen+ 3/2020</strong> entstanden. Das Bauen und Planen geht weiter und wird sich auch in Zukunft an „Best-practice-Beispielen“ orientieren. Wir zeigen dazu das „<em>Flatiron von Leipzig</em>“ einem Massivholzbau mit auskragender Gebäudespitze, bei dem durchaus knifflige Bauaufgaben vorbildlich gelöst wurden und stellen in „<em>Ausgewählte Aspekte der Planung von Aufstockungsmaßnahmen</em>“ eine Leitlinie zur Vereinfachung der Planung und Durchführung von Aufstockungs- oder Erweiterungsmaßnahmen als Nachverdichtungsmaßnahme in innerstädtischen Bereichen vor.</p>
<p>Die Möglichkeiten zur Eigenstromnutzung beschreibt der Beitrag „<em>Elektrische Speicher in EffizienzhausPLUS Wohngebäuden</em>“ und die Nutzung von Holz als erneuerbare Energiequelle wird in „<em>Holzpellets – klimaneutral heizen</em>“ beschrieben. Daneben finden Sie Informationen zum „<em>Brandschutz bei Sonderbauten aus Sicht der Feuerwehr</em>“ und Kennzeichnung barrierefreier Flucht- und Rettungswege“, den 2. Teil der Planungshinweise zur „<em>Akustischen Gestaltung von Büroumgebungen</em>“.</p>
<p>Bleiben Sie gesund. Wenn Sie in diesen Zeiten Unterstützung benötigen, schreiben Sie mir gerne unter &#x72;e&#x64;&#97;&#x6b;&#116;i&#x6f;&#110;&#x40;&#98;a&#x75;&#101;&#x6e;&#112;l&#x75;s&#x2e;&#100;&#x65;</p>
<p>Ich wünsche Ihnen eine spannende und informative Lektüre.</p>
<p>Reinhard Eberl-Pacan</p>
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		<item>
		<title>Bauministerkonferenz will kostengünstigeres und klimafreundlicheres Bauen ermöglichen</title>
		<link>https://bundesbauordnung.de/bauministerkonferenz-will-kostenguenstigeres-und-klimafreundlicheres-bauen-ermoeglichen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Eberl-Pacan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2019 10:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse/Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[27. September 2019 &#8211; Information für die Medien Die Bauministerinnen und Bauminister der Länder haben im Rahmen ihrer Herbstkonferenz in Norderstedt am 26. und 27. September 2019 unter anderem Beschlüsse für die Ermöglichung eines kostengünstigeren und klimafreundlicheren Bauens gefasst. „Die größte Herausforderung besteht für die Bauministerkonferenz heutzutage darin, kostengünstigeres Bauen bei vollständiger Gewährleistung der erforderlichen &#8230; <p class="link-more"><a href="https://bundesbauordnung.de/bauministerkonferenz-will-kostenguenstigeres-und-klimafreundlicheres-bauen-ermoeglichen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Bauministerkonferenz will kostengünstigeres und klimafreundlicheres Bauen ermöglichen"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>27. September 2019 &#8211; Information für die Medien</p>
<p>Die Bauministerinnen und Bauminister der Länder haben im Rahmen ihrer Herbstkonferenz in Norderstedt am 26. und 27. September 2019 unter anderem Beschlüsse für die Ermöglichung eines kostengünstigeren und klimafreundlicheren Bauens gefasst.</p>
<p>„<em>Die größte Herausforderung besteht für die Bauministerkonferenz heutzutage darin, kostengünstigeres Bauen bei vollständiger Gewährleistung der erforderlichen Sicherheit für die Bewohnerinnen und Bewohner zu ermöglichen und zugleich die Umwelt so weit wie möglich zu schonen. Das ist ein ständig fortlaufender Prozess, den die Bauministerkonferenz gestern und heute ein gutes Stück weiter vorangebracht ha</em>t“, erklärte der Vorsitzende der Bauministerkonferenz, Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote. Er wird zum Ende des Jahres den Vorsitz an seine Kollegin aus Thüringen übergeben.</p>
<p>Dazu erklärte die Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Anne Katrin Bohle: „<em>Vor fast genau einem Jahr, am 21. September 2018, haben Bund, Länder, Kommunen und Verbände beim Wohngipfel eine beispiellose Wohnraumoffensive beschlossen. Wohnen ist ein soziales Grundbedürfnis. Wirtschaftswachstum, demografischer Wandel, Binnenwanderung und Zuwanderung sorgen für eine große Nachfrage am Wohnungsmarkt. Erfreulich ist, dass die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern ein Jahr nach dem Wohngipfel bei der Umsetzung der Vereinbarungen eine außergewöhnlich erfolgreiche Bilanz ziehen kann. Gemeinsam mit den Ländern gehen wir den im Wohngipfel vereinbarten Weg konsequent weiter und setzen diesen auch im Rahmen der Klimaschutzbeschlüsse fort.</em>“</p>
<p>Hamburgs Bausenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „<em>Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, bei dieser Bauministerkonferenz zu einem Beschluss zu kommen, der in Zukunft die Möglichkeiten für das Bauen mit Holz erweitern wird. Hamburg hatte die Entschließung eingebracht, da Holz bei nachhaltiger Bewirtschaftung nicht nur ein besonders umweltschonender Baustoff ist, sondern da das Bauen mit Holz auch für viele Bauaufgaben gute und kostengünstige Lösungen ermöglicht.</em>“</p>
<p>Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach: „<em>Die Bauministerkonferenz hat heute sehr klar zum Ausdruck gebracht: Klimaschutz und bezahlbares Wohnen dürfen kein Gegensatz sein. Das nachhaltige Gebäude der Zukunft rückt mehr und mehr in den Blickpunkt. Gerade der Gebäudebestand wird erheblich zum Erreichen der Klimaschutzziele beitragen. Bei der Dämmung von Gebäuden ist es aus umweltpolitischen Erwägungen sinnvoll, auf Materialien zurückzugreifen, die selbst umweltschonend (auch unter Berücksichtigung ihrer Entsorgung) sind. Wir haben uns darauf verständigt, auf dem Weg zum nachhaltigen Bau weitere Erleichterungen in den Blick zu nehmen.</em>“</p>
<p><strong>Holzbau</strong></p>
<p>Unter anderem soll das Bauen mit Holz in höheren Gebäuden einfacher werden. Die Bauministerkonferenz verständigte sich darauf, die so genannte Musterbauordnung (MBO) entsprechend anzupassen. Dies betrifft vor allem die Anforderungen beim Brandschutz für Gebäude bis zur Hochhausgrenze. Dort soll Holz als Baustoff künftig an der Stelle feuerbeständiger Bauteile eingesetzt werden können, wenn es bestimmten untergesetzlichen Regelungen, den so genannten Technischen Baubestimmungen – hier der Muster-Holzbaurichtlinie &#8211; entspricht. Dabei kann es sich beispielsweise um zusätzliche Brandsperren an der Gebäudeaußenwandverkleidung handeln.</p>
<p>Ausgeschlossen wird Holzbau weiterhin bei Brandwänden oder Wänden in Treppenräumen (Rettungswege). Hier bleibt die Regel bestehen, dass die Baustoffe widerstandsfähig gegen Feuer und nicht brennbar sein müssen.</p>
<p><strong>Klimapaket</strong></p>
<p>Mit Blick auf das Klimaschutzprogramm 2030 betonten die Bauminister, die Notwendigkeit hoher Anstrengungen in der Gebäudeeffizienz sowie der Dekarbonisierung von Strom und Wärme, um das gesetzte Ziel &#8211; die Reduktion der Treibhausgase um 40% &#8211; zu erreichen. Die Wohnraumförderung des Bundes und der Länder verbinde dazu die Förderung von selbstgenutztem Eigentum und des Baus und der Modernisierung von Mietwohnungen mit ambitionierten Energieeffizienzstandards.</p>
<p>Die Bund-Länder-Städtebauförderung leiste insbesondere durch die Nutzung und Revitalisierung innerörtlicher Brachflächen, die energetische Erneuerung in den Quartieren und die Qualifizierung von Grün- und Freiräumen einen wesentlichen Beitrag.</p>
<p><strong>Digitalisierung</strong></p>
<p>Die Digitalisierung von Planungs-, Beteiligungs- und Genehmigungsprozessen ist sowohl für die Bereitstellung und Mobilisierung von Bauland, als auch für die Reduzierung von Planungskosten insgesamt, zunehmend von entscheidender Bedeutung. Die Bauministerkonferenz hat mit der Einführung der Austauschstandards XPlanung und XBau und der Einrichtung der Leitstelle XPlanung/XBau zentrale Schritte unternommen, um die Digitalisierung anzutreiben und zu koordinieren. Alle Länder haben inzwischen Prozesse zur Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens auf den Weg gebracht. Bis spätestens Ende 2022 sollen die Verwaltungsleistungen im Rahmen der Baugenehmigung für die Bürgerinnen und Bürger vollständig elektronisch angeboten werden.</p>
<p>Die Beschlüsse der Bauministerkonferenz werden in den kommenden Tagen auf der Internetseite <a href="https://is.gd/SUC79B">www.bauministerkonferenz.de</a> veröffentlicht.</p>
<p>Verantwortlich für diesen Pressetext: Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel</p>
<p>Foto: HU Holzunion GmbH</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tagesschau: Wie der Staat das Wohnen verteuert</title>
		<link>https://bundesbauordnung.de/tagesschau-wie-der-staat-das-wohnen-verteuert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Eberl-Pacan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2019 18:31:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse/Medien]]></category>
		<category><![CDATA[bundesbauorndung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Mieten steigen und die Preise für Häuser explodieren. Schuld daran sind nicht nur Wohnkonzerne und Bauunternehmer. HR-Recherchen zeigen: In drei Bereichen macht vor allem der Staat das Wohnen teuer. Von Marcus Pfeiffer, HR &#8222;Jedes Bundesland leistet sich zudem eine eigene Bauordnung. Über 3000 Normen sind zusätzlich zu beachten &#8211; und es werden ständig mehr. &#8230; <p class="link-more"><a href="https://bundesbauordnung.de/tagesschau-wie-der-staat-das-wohnen-verteuert/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Tagesschau: Wie der Staat das Wohnen verteuert"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="text small"><strong>Die Mieten steigen und die Preise für Häuser explodieren. Schuld daran sind nicht nur Wohnkonzerne und Bauunternehmer. </strong><strong><em>HR</em></strong><strong>-Recherchen zeigen: In drei Bereichen macht vor allem der Staat das Wohnen teuer. </strong></p>
<p class="autorenzeile small"><em>Von Marcus Pfeiffer, HR</em></p>
<figure id="attachment_318" aria-describedby="caption-attachment-318" style="width: 1600px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-318 size-full" src="https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/05/walden-bau-05.jpg" alt="" width="1600" height="780" srcset="https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/05/walden-bau-05.jpg 1600w, https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/05/walden-bau-05-300x146.jpg 300w, https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/05/walden-bau-05-768x374.jpg 768w, https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/05/walden-bau-05-1024x499.jpg 1024w, https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/05/walden-bau-05-1200x585.jpg 1200w, https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/05/walden-bau-05-1568x764.jpg 1568w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><figcaption id="caption-attachment-318" class="wp-caption-text">Foto: Arbeitsgemeinschaft Scharabi | Raupach</figcaption></figure>
<p><em>&#8222;Jedes Bundesland leistet sich zudem eine eigene Bauordnung. Über 3000 Normen sind zusätzlich zu beachten &#8211; und es werden ständig mehr. Neu dazu kommen vor allem Brandschutzregeln, Lärmschutzrichtlinien oder Energievorschriften.&#8220;</em> <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wohnen-103.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weiterlesen &#8230;</a></p>
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