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	<title>Fachplaner &#8211; bundesbauordnung.de</title>
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		<title>Alternative Lösungen für sichere Rettungswege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Eberl-Pacan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 09:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Presse/Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein „Dauerbrenner“ der Brandschutz-Diskussion Die Rettung von Menschen – insbesondere bei Bränden – ist Aufgabe der Feuerwehr. Dieser kommt sie tagtäglich mit großem Erfolg nach. In vielen Fällen sind ihr lebensrettenden Einsätze jedoch deutlich erschwert: In Berlin betrifft dies ca. 400 000 Wohnungen (geschätzt 1/5) in oberen Geschossen oder Hinterhäusern. Sie verfügen über keine ausreichende &#8230; <p class="link-more"><a href="https://bundesbauordnung.de/alternative-loesungen-fuer-sichere-rettungswege/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Alternative Lösungen für sichere Rettungswege"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein „Dauerbrenner“ der Brandschutz-Diskussion</h2>
<p>Die Rettung von Menschen – insbesondere bei Bränden – ist Aufgabe der Feuerwehr. Dieser kommt sie tagtäglich mit großem Erfolg nach. In vielen Fällen sind ihr lebensrettenden Einsätze jedoch deutlich erschwert: In Berlin betrifft dies ca. 400 000 Wohnungen (geschätzt 1/5) in oberen Geschossen oder Hinterhäusern. Sie verfügen über keine ausreichende zweiten Rettungswege über Rettungsgeräte der Feuerwehr, die baurechtlich erforderlich sind. Daran &#8222;schuld&#8220; sind meist die historische Blockbebauung mit Seitenflügeln und Quergebäuden, enge (Wohn-)Straßen, parkende Fahrzeuge oder große Straßenbäume.</p>
<h3>Aufstellflächen für die Feuerwehr</h3>
<p>Richtschnur für die Herstellung von Flächen für die Feuerwehr ist eine Richtlinie [1], die historisch auf die 50er und 60er Jahre zurückgeht. Damals war die verkehrsgerechte Stadt das Vorbild für den Städtebau. Dieses Modell hat ausgedient. Bewohner heutiger Städte schätzen eher die kompakten und hoch verdichteten Viertel. Der Abriss von Altbauten zur Auflockerung der Stadtkerne ist „out“, die Nachverdichtung durch Baulückenschließung und Dachaufstockungen ist „in“. Moderner Städtebau und „historische“ Aufstellflächen, das passt nicht zusammen. Wollen wir auf dem Weg des Erhalts und der Nachverdichtung der Städte vorankommen müssen hier Lösungen gefunden werden.</p>
<h3>Sicherheitstreppenraum</h3>
<p>Ansätze dazu gibt es in verschiedenen Bundesländern und Großstädten. Sie bedingen entweder den Einsatz umfangreicher Technik („Modell Hamburg“ mit Druckbelüftungsanlagen) oder einen Wohnflächenverlust bei Neubauten („Modell Berlin“ mit zusätzlichen Schleusen zum Treppenraum). Beides kann bei Neubauten sowohl in der Planung als auch in der Kostenkalkulation rechtzeitig berücksichtigt werden.</p>
<p>Schlechter sieht es bei Altbauten aus. Bestandsmietern kann nicht ein „Stück Wohnung“ für eine zusätzliche Schleuse weggenommen werden. Inzwischen hat der Berliner Senat sein „Modell“ für „Sicherheitstreppenräume“ trotzdem in die VV TB Bln [1] aufgenommen. Alternative Maßnahmen bleiben dadurch außen vor und tausenden Bewohnern Berliner Altbauten werden sinnvolle Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Flucht- und Rettungswege verwehrt.</p>
<p><strong>Lösungen für Bestandsmieter</strong></p>
<p>Statt hemmender Verordnungen sind auch in Berlin intelligente Lösungen gefragt. Sie ermöglichen nicht nur die Schaffung zusätzlicher Dachwohnungen mit ausreichenden Rettungswegen, sondern verbessern zusätzlich die Situation vieler Bewohner in Wohnungen ohne zweiten Rettungsweg.</p>
<p>Treppenräume können z.B. mit einem Differenzdrucksystem (Druckbelüftungsanlage) ausgestatten und damit als Sicherheitstreppenräume für Gebäude unterhalb der Hochhausgrenze ohne Schleuse zugelassen werden. Dieser Sicherheitstreppenraum ist ebenso effektiv, kann aber deutlich besser an Bestandssituationen angepasst werden. Daneben können eine effektive Rauchableitung oder Wasserfeinsprüh–Niederdruckverfahren herangezogen werden.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die Berliner Verordnung zu Sicherheitstreppenräumen hat sich bei Neubauten bewährt. Leider sind dadurch alternative – insbesondere technische – Maßnahmen zur Verbesserung von Treppenräumen oder der Schaffung von Wohnraum in Altbauten ausgeschlossen. Bei verantwortungsbewusster Planung und technisch einwandfreier Umsetzung sind diese Maßnahmen jedoch grundsätzlich als gleichwertig anzusehen.</p>
<p>Reinhard Eberl-Pacan</p>
<p>Vorsitzender des Vorstands</p>
<p>Bundesvereinigung Fachplaner und Sachverständige für den vorbeugenden Brandschutz e.V.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Literatur:</p>
<p>[1] Muster-Richtlinien über Flächen für die Feuerwehr – Fassung Februar 2007 – (zuletzt geändert Oktober 2009)</p>
<p>[2] Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB Bln) vom 19. April 2018 (ABl. S. 2095) zuletzt geändert 6. Februar 2019 Anhang A „Anforderungen an Sicherheitstreppenräume (SiTrR Bln)“</p>
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		<title>DIvB für bundesweit einheitliche Standards bei Aus- und Fortbildung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Eberl-Pacan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 08:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIvB]]></category>
		<category><![CDATA[Fachplaner]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz (DIvB) definiert die Lehrinhalte für &#8222;Geprüfte Fachplaner&#8220;, &#8222;Geprüfte Sachverständige&#8220; und &#8222;Fachbauleiter für vorbeugenden Brandschutz&#8220;. Im zweiten Quartal des Jahres 2019 wird voraussichtlich die neue DIvB-Richtlinie 200 verabschiedet. April 2019. &#8222;Das DIvB hat sich zum Ziel gesetzt, beim vorbeugenden Brandschutz bundesweit einheitliche und qualitätsgesicherte Aus- und Fortbildungsstandards zu schaffen&#8220;, so &#8230; <p class="link-more"><a href="https://bundesbauordnung.de/divb-fuer-bundesweit-einheitliche-standards-bei-aus-und-fortbildung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"DIvB für bundesweit einheitliche Standards bei Aus- und Fortbildung"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz (DIvB) definiert die Lehrinhalte für &#8222;Geprüfte Fachplaner&#8220;, &#8222;Geprüfte Sachverständige&#8220; und &#8222;Fachbauleiter für vorbeugenden Brandschutz&#8220;. Im zweiten Quartal des Jahres 2019 wird voraussichtlich die neue DIvB-Richtlinie 200 verabschiedet.<br />
April 2019. &#8222;Das DIvB hat sich zum Ziel gesetzt, beim vorbeugenden Brandschutz bundesweit einheitliche und qualitätsgesicherte Aus- und Fortbildungsstandards zu schaffen&#8220;, so Geschäftsführer Jörg-Uwe Strauß. Gemeinsam mit den führenden Ausbildungsträgern hat das Institut praxisnahe und besonders fachgerechte Standards entwickelt, die für eine hohe Qualität der Lehre sorgen sollen.</p>
<p><a href="https://divb.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-198 size-large" src="https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/04/DIvB_logo_unterzeile-1024x590.jpg" alt="" width="640" height="369" srcset="https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/04/DIvB_logo_unterzeile-1024x590.jpg 1024w, https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/04/DIvB_logo_unterzeile-300x173.jpg 300w, https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/04/DIvB_logo_unterzeile-768x442.jpg 768w, https://bundesbauordnung.de/wp-content/uploads/2019/04/DIvB_logo_unterzeile.jpg 1458w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Bereits seit dem Jahr 2013 arbeiten namhafte Ausbildungsträger nach der DIvB-Richtlinie 100 und richten ihre Ausbildung zum &#8222;Geprüften Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz&#8220; nach deren Kriterien aus. Eine Bewertungskommission aus Vertretern der Ausbildungsträger und des DIvB sorgt dafür, dass neuste wissenschaftliche Erkenntnisse sowie geänderte Rechtsformen regelmäßig in den Lehrplänen berücksichtigt werden. Erst vor kurzem wurden die Bildungsinhalte in einer Kommissionssitzung gemeinsam bewertet und aktualisiert. Aspekte des Gesundheitsschutzes und der Nachhaltigkeit wurden dabei ebenso ergänzt, wie die neuen technischen Möglichkeiten der computergestützten Gebäudeplanung, der Bauwerksdatenmodellierung oder Building Information Modeling (BIM).</p>
<p><a href="https://www.feuertrutz.de/divb-fuer-bundesweit-einheitliche-aus-und-fortbildungsstandards/150/67758/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weiterlesen &#8230;</a></p>
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